Im Kunstraum Walcheturm fand parallel zur Preisverleihung eine Ausstellung der preisgekrönten Arbeit Vexations von Gregor Schmoll statt.

Das mehrteilige Werk Vexations (französisch für Qual, Ärgernis, Beunruhigung) setzt sich mit Bildern von pathologischen Verhaltensmustern auseinander und zeigt, wie unsere Identität aus der Überlagerung eines Selbstbildes mit Projektionen von aus­sen entsteht.

 

Vexations besteht aus sechs Porzellanvasen und Serien von Schwarzweiss-Fotografien. Ein Teil der Fotografien zeigt den Künstler selbst in Frontalansicht. Er schneidet Grimassen, die an die berühmten Bilder von Hysterie-Patienten des Psychiaters Charcot erinnern; die Profile der Grimassen wurden auf das seitliche Relief der Vasen übertragen, die dadurch die Eigenschaft von Vexierbildern besitzen. Weitere Fotografien zeigen wiederum diese Vasen sowie Blumenblüten, die an Edward Weston und Robert Mapplethorpe erinnern.

Fotos: Claudia Maria Lehner

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