Solche Jubiläen sind Anlass zum Feiern  – was wir ausgiebig und ausgelassen tun wollten und getan haben. Solche Jubiläen sind nicht nur Anlass zum Blick zurück, uns waren sie vor allem – wir sind ja nach wie vor jung – Anlass zum Blick nach vorne, auf das hin, was kommt, was noch kommen wird.

Deshalb wollten wir dem in der Tat schon lang bewährten Begriff der Übertragung eine Wende, eine Öffnung geben. Übertragung und Übertretung war schon das Thema der Veranstaltung zu 20 Jahre PSZ und Titel des dazu erschienen Buches und natürlich ein Anliegen, das sich aus der Geschichte des PSZ abgeleitet hat, in der Übertretungen immer wieder eine Rolle spielten, nicht zuletzt die, sich nicht nur auf die Klinik zu beschränken, sondern diese in einen grösseren Übertragungs-Rahmen zu stellen, der Kultur, Gesellschaft und Politik mit einschloss. Übertragung war diesmal auch sehr konkret und durchaus technisch im Sinn der Medien und elektronischen Medien gemeint, mit der wir es immer mehr zu tun haben. Aber wie ist es damit? Wie hat die Psychoanalyse, wie haben die Psychoanalytiker damit zu tun, was machen sie damit – und nicht was auch machen sie, leider, nicht damit?

Elektronische Medien sind solche der Übertragung und Friedrich Kittler sagte schon, dass die technischen Medien uns zeigen, was wir nicht sehen können und wollen, uns das Unbewusste vor Augen führen. Passagen, Übertragungen und Medialitäten haben wir also tanzen lassen und mit ihnen getanzt, einen ganzen Tag und eine ganze Nacht von früh am Morgen bis spät in der Nacht. Es war ein rauschendes Fest in jeder Hinsicht, eines, wie man es selten gesehen hat und dabei hat man so vieles gar nicht sehen können, weil es zu viel war. So wie es bei der Übertragung eben auch der Fall ist, die immer zu viel ist, die immer noch mehr ist als sie ist und so auch nie aufhört. Was für ein Ausblick an einem solchen Jubiläum!

Zu den einzelnen Beiträgen:

Begrüssung durch Pierre Passett >>>

Beckett, Übertragung pur >>>

Übertragung als Störung >>>

Schwere Beats und schwere Jungs >>>

Selfies und Dronies >>>

Birdly und virtuelle Realitäten >>>

Whole Earth Whole Waste >>>

Vom anderen Ende >>>

Was soll das Ganze? >>>

Analytische Cocktails >>>

Projektionen >>>

Preisverleihung 2017 >>>

 

Konzept und Organisation:

Heini Bader, Ingrid Feigl, Helena Hermann, Irene Huber Stoppa, Olaf Knellessen, Tamara Lewin, Angelika Oberehauser, Yvonne Schoch, Husam Suliman, Rony Weissberg, Christiane Wolf, Norbert Wolff

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